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Bewerbung für eine Umschulung – So klappt es garantiert!

In diesem Artikel finden Sie ein Anschreiben für Ihre Umschulung und Antworten auf die häufigsten Fragen.
Vielleicht sind Sie gezwungen, sich beruflich neu zu orientieren. Eine Umschulung gibt Ihnen die Möglichkeit, neue Karrierewege einzuschlagen. Bei dem Bewerbungsschreiben unterstützen wir Sie! In diesem Artikel finden Sie ein Anschreiben für Ihre Umschulung und Antworten auf die häufigsten Fragen.

Die Bewerbung für eine Umschulung beinhaltet die gleichen Unterlagen wie die Bewerbung für einen Ausbildungsplatz oder einen Job. Manche Betriebe nehmen Ihre Bewerbung per E-Mail entgegen oder stellen ein Formular auf ihrer Website oder ihrer Karriereseite zur Verfügung.

Bei anderen bewerben Sie sich „klassisch“ mit einer Bewerbungsmappe.

Die Bewerbungsunterlagen für Ihre Umschulung beinhalten:
  • ein aussagekräftiges Anschreiben,
  • ein Deckblatt (möglichst mit qualitativ hochwertigem Foto),
  • einen Lebenslauf in tabellarischer Form,
  • eine Leistungsseite mit den Fähigkeiten und Qualifikationen, die für das neue Unternehmen zählen und
  • Zeugnisse als Referenzen.

Beleuchten Sie in Ihrem Motivationsschreiben kurz, aus welchem Grund Sie eine Umschulung anstreben. Erläutern Sie, warum Sie sich gerade für den angeschriebenen Betrieb interessieren.

Gegen Ende dieses Artikels finden Sie ein Muster für ein solches Anschreiben. Bitte übernehmen Sie diese Vorlage nicht 1:1. Nutzen Sie sie als Inspiration, um ein individuelles Anschreiben für Ihre Umschulung zu verfassen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Ausbildung, einer Umschulung und einer Weiterbildung?

Vielleicht fragen Sie sich, wo eigentlich die Unterschiede zwischen einer beruflichen Erstausbildung, einer Umschulung und einer Weiterbildungsmaßnahme liegen.

Darauf gehen wir nachfolgend kurz ein. Möglicherweise ist für Sie statt einer beruflichen Neuorientierung auch eine Weiterbildungsmaßnahme interessant.

Was ist eine Ausbildung?

Nach Ende der Schulzeit absolvieren die meisten Menschen entweder ein Studium oder eine Berufsausbildung. Eine Ausbildung dauert in der Regel zwei bis drei, manchmal auch dreieinhalb Jahre.

Es gibt in Deutschland unterschiedliche Ausbildungsarten:
 
  • Betriebliche Ausbildung: Die meisten Ausbildungen sind dual organisiert. Sie bestehen aus theoretischem Unterricht in einer Berufsfachschule und praktischen Einsätzen in einem Ausbildungsbetrieb.
  • Schulische Ausbildung: In schulischen Ausbildungen erwerben die Absolventen ihre Fachkenntnisse ausschließlich auf der Fachschule oder Fachakademie. Im Rahmen von Praktika bekommen sie die Möglichkeit, Betriebsluft zu schnuppern und praktische Erfahrungen zu machen.
  • Duales Studium: Dabei handelt es sich um eine Kombination aus einer betrieblichen Ausbildung und einem Studium. Zugangsvoraussetzung ist hier entweder die Fachhochschulreife oder das Abitur.
 

Was ist eine Umschulung?

Bei einer Umschulung handelt es sich um eine zweite Ausbildung. Diese hat nichts mit der Erstausbildung zu tun, sondern findet in einem anderen Bereich statt. Es handelt sich um eine berufliche Neuorientierung.

Eine Umschulung dauert ein bis zwei Jahre.

Ähnlich wie eine Erstausbildung kann eine Umschulung unterschiedlich ausgerichtet sein:
 
  • dual/betrieblich,
  • schulisch oder
  • überbetrieblich.

Ihr erster Ansprechpartner für Umschulungen ist die Bundesagentur für Arbeit. Wenn die Umschulung in einem Betrieb stattfindet, wird diese vergütet.

Falls Sie eine schulische Umschulung planen, erhalten Sie dafür vermutlich Bildungsgutscheine. Lassen Sie sich beim Arbeitsamt über Ihre Möglichkeiten und finanzielle Unterstützungsangebote beraten!

Die Arbeitsagentur unterstützt Sie bei Ihrer Umschulung, wenn Sie nur durch einen Berufswechsel dauerhaft erwerbstätig sein können.

Was ist eine Weiterbildung?

Bei einer beruflichen Weiterbildung vertiefen und erweitern Sie Ihr bisher erworbenes berufliches Wissen. Sie bleiben in Ihrer ursprünglich erlernten Branche. Angenommen, Sie sind ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerin.

Dann können Sie sich über eine berufliche Weiterbildung weiter qualifizieren und spezialisieren. Infrage kommen beispielsweise Anästhesie und Intensivpflege, Onkologie oder die Palliativ- und Hospizpflege.

Der Unterschied zu einer Umschulung besteht darin, dass Sie in der Pflege bleiben – und sich nicht etwa für eine Karriere in einem kaufmännischen oder verwaltungstechnischen Beruf entscheiden.

Darf ich während einer Weiterbildung oder Umschulung trotzdem arbeiten?

Eine Weiterbildung findet in der Regel berufsbegleitend statt: Sie erledigen wie gewohnt Ihre Arbeit. Abends und an den Wochenenden drücken Sie noch einmal die sprichwörtliche Schulbank. Manchmal Weiterbildungsmaßnahmen sind nur in Teilzeit möglich. In dem Fall stellt Ihr Arbeitgeber Sie nach Absprache dafür frei.

Falls Sie Ihren Beruf aus privaten Gründen wechseln möchten und Ihre Umschulung über ein Fernstudium, Online-Weiterbildungen oder Coachings verwirklichen, können sie ebenfalls weiterarbeiten. Nach Feierabend konzentrieren Sie sich dann auf Ihre berufliche Neuorientierung.

Betriebliche Umschulungen finden in Vollzeit statt. Dafür erhalten Sie eine Vergütung, die sich an dem Gehalt von Auszubildenden im zweiten Lehrjahr orientiert.

Werden Sie von der Arbeitsagentur gefördert? Ein Mini-Job ist möglicherweise trotzdem möglich.

Warum machen Arbeitnehmer eine Umschulung?

Die Gründe für eine Umschulung sind vielfältig:
  • Gesundheitliche Probleme: Allergien, Burnout oder ein Bandscheibenvorfall können dazu führen, dass Sie Ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können.
  • Fehlende Nachfrage: Wirtschaft und Technik entwickeln sich weiter. Durch die fortschreitende Automatisierung und Digitalisierung fallen bestimmte Berufe weg.
  • Persönliche Gründe: Überforderung in dem gelernten Beruf oder die fehlende Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familie machen einen Berufswechsel attraktiv.
  • Pflege eines Angehörigen: Vielleicht kümmern Sie sich um einen pflegebedürftigen Angehörigen, sodass beispielsweise der bisherige Schichtdienst nicht mehr infrage kommt.
  • Mangelnde Karrierechancen: Gibt es in Ihrem Arbeitsfeld keine Aufstiegsperspektiven mehr? Auch das ist ein Grund, eine Umschulung anzustreben.
 

Wann kommt eine Weiterbildung in Frage?

Eine Weiterbildung ist für Sie die richtige Wahl, wenn Sie in Ihrer bisherigen Branche bleiben möchten. Sie erschließen sich damit neue Aufgabebereiche. Das erhöht Ihren Wert in ihrem bisherigen Betrieb und verbessern Ihre Aufstiegschancen.

Ist eine Umschulung ohne Ausbildung möglich?

Sie können eine Umschulung auch als Arbeitnehmer ohne (in Deutschland anerkannten) Schulabschluss und ohne abgeschlossene (!) Erstausbildung machen. Wichtig ist allerdings, dass Sie mit einer Berufsausbildung wenigstens begonnen haben.

Andernfalls absolvieren Sie keine Umschulung, sondern eine erste Berufsausbildung. Die Fehler! Linkreferenz ungültig. der Agentur für Arbeit und des Jobcenters richtet sich an Erwachsene ab 25, die einen ersten Berufsabschluss anstreben.

Wann kann ich mich für eine Umschulung bewerben?

Es gibt bestimmte Voraussetzungen, damit Sie sich für eine Umschulung bewerben können: Sie sollten volljährig sein und eine erste Berufsausbildung in der Tasche – oder zumindest angefangen –haben. Es gibt allerdings keinen Anspruch auf die Bewilligung oder Förderung einer Umschulung.
 

Wie sieht das perfekte Anschreiben für eine Umschulung aus?

Wichtig ist, dass Sie Ihr Anliegen positiv und optimistisch formulieren. Legen Sie den Grund für Ihren angestrebten Berufswechsel überzeugend dar.

Zeigen Sie,…
  • dass Sie den Betrieb für Ihre Umschulung gezielt ausgewählt haben.
  • aus welchem Grund Sie sich für eine Berufstätigkeit in gerade diesem Bereich entscheiden.
  • welche Qualifikationen Sie zu einem idealen Bewerber machen.
  • in welcher Form Sie eine Bereicherung für den Betrieb darstellen.
  • dass sie motiviert, leistungsfähig und für den ausgesuchten Beruf geeignet sind.
Formulieren Sie das Anschreiben für Ihre Umschulung unbedingt individuell. Übernommene Vorlagen fallen schnell auf. Das lässt schlimmstenfalls Zweifel an Ihrer Motivation aufkommen.

Musteranschreiben für eine Umschulung

Diese Vorlage gibt Ihnen einen Eindruck davon, wie das perfekte Anschreiben für Ihre Umschulung aussehen sollte.
 

„Sehr geehrte Frau Schneider,

nochmals vielen Dank für das hilfreiche Telefonat am X.X.XXXX. Wie gesprochen, schicke ich Ihnen hier meine Bewerbungsunterlagen.

Aufgrund einer Allergie gegen Mehlstaub strebe ich zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Umschulung von der Bäckerin zur Industriekauffrau an. Diese möchte ich gern in Ihrem Unternehmen absolvieren.

Mich spricht besonders die internationale Ausrichtung der Schneider AG an, da ich über sehr gute Englischkenntnisse und solide Grundkenntnisse in Spanisch verfüge.

Kundenbetreuung, Marketing und der Einkauf waren schon in der Bäckerei meine Leidenschaft. Ich bin kommunikationsstark, kenne mich mit betriebswirtschaftlichen Vorgängen aus und bin in Deutsch und Englisch sicher in Wort und Schrift.

Ich verfüge über einen eigenen PKW. Auch ein Umzug nach Göttingen kommt für mich infrage.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann freue ich mich auf die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch!

Mit freundlichen Grüßen aus Hattorf am Harz

Alina Meyer“

 

5 Tipps, damit es mit der betrieblichen Umschulung klappt

  1. Formulieren Sie stark: Verzichten Sie auf schwammige Konjunktive wie „würde“ und „möchte“.
  2. Meiden Sie floskelhafte Einleitungen wie „Hiermit möchte ich mich für eine Umschulung bewerben.“
  3. Konzentrieren Sie sich auf die Erfahrungen und Stärken, die für Ihr neues Wunsch-Unternehmen von Bedeutung sind.
  4. Halten Sie Ihr Anschreiben knapp. Punkten Sie mit einem genau auf die Stelle zugeschnittenen Lebenslauf.
  5. Präsentieren Sie lhre Qualifikationen, Leistungen und Kenntnisse auf einer eigenen Seite. Lassen Sie alles weg, was nicht zu der angestrebten Umschulung passt.

Fazit

Das Leben verläuft nicht immer gradlinig. Wenn Sie sich für eine betriebliche Umschulung entscheiden, konzentrieren Sie sich in Ihrem Anschreiben auf Ihre Stärken. Zeigen Sie, was Sie dank Ihrer bisherigen Berufserfahrung in Ihr Wunschunternehmen einbringen können.

Liegt der Betrieb weiter von Ihrem Wohnort entfernt? Signalisieren Sie Reisebereitschaft.

Informieren Sie sich bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter nach Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten für Ihren beruflichen Neustart.

Informationen zum Autor
Matthias Weisbrich
Gründer und Geschäftsführer der STRATAG GmbH
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Über STRATAG - Unsere Story

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Genau wie damals lege auch ich einen sehr großen Wert auf den Einsatz nachhaltiger Materialien und deren Verarbeitung - durch unsere lokalen Teams in Halle (Saale) und Leipzig - in höchstmöglicher Qualität für die Zufriedenheit unserer Kunden.

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